Bauarbeiten an der Triester Straße und am Matzleinsdorfer Platz

In unmittelbarer Nachbarschaft unsrer Schule sind derzeit Bauarbeiten im Gange. An der Triester Straße entstehen zahlreiche neue Gebäude und am Matzleinsdorfer Platz laufen die Vorbereitungen zu Errichtung einer Station der geplanten U-Bahn-Linie 5. Diese U-Bahn-Linie soll vollautomatisch, also ohne Fahrer, betrieben werden.


Verteilerkreis Favoriten - Altes Landgut

Neben dem Verteilerkreis am Praterstern zählt der im 10. Wiener Gemeindebezirk als einer der größten in ganz Wien. Es ist klar zu erkennen, dass er als wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen dem Individualverkehr und dem öffentlichen Personennahverkehr fungiert. Der öffentliche Verkehr besteht aus der Buslinie 15A und der U-Bahnlinie U1. Der Verkehr macht einen geregelten Eindruck und die Grünflächen sorgen für ein angenehmes Ambiente. Das Generali Stadion lockt begeisterte FK Austria Fans an. Das Laaerberg-Bad sorgt für Erfrischung und die konkurrierenden Fast-Food-Ketten wie Burger King und McDonald‘s sättigen den alltäglichen Hunger. 

 

Ahmed M. (7A) & M.Ali T. (7A)


Das Sommerbad Laaerberg - Zeit zum Planschen!

Das Schwimmbad befindet sich im 10. Wiener Gemeindebezirk auf der Ludwig-von-Höhnel-Gasse 2. Zu erreichen ist das Bad über die U1 und die Buslinie 15A (Altes Landgut). Immer mehr Menschen zieht das warme Wetter ins Laaerberger Gewässer. Das Bad liegt seit 1959 im 10. Wiener Bezirk und das Sport- und Wellenbecken wurden zirka 30 Jahre darauf renoviert. Besuchen kann man das Laaerbergbad von Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00, samstags und sonntags zwischen 8:00 und 19:00 Uhr. Das Gelände bietet ein Sportbecken, Wellenbecken, Kinderbecken, Sonnenbäder, einen Fußball- sowie Tischtennisplatz und reichlich Essensmöglichkeiten.

Der 10 Meter hohe Sprungturm lockt wagemutige Besucher sowie Hobby-Turmspringer an. Für Kinder ist jedoch auch gesorgt, es gibt nämlich einen großen Spielplatz. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 5,90 Euro, für Jugendliche 3,20 Euro und für Kinder 2,00 Euro. Das Bad verfügt über eine barrierefreie Ausstattung, sprich Behindertenparkplätze und Rampen. Die maximale Besucherzahl beträgt 10.000 Personen.

 

Falls Sie noch immer nicht überzeugt sind, wird dringend geraten sich ein eigenes Bild zu machen.

 

Ahmed M. (7A) & M.Ali T. (7A)


Magistratisches Bezirksamt, 10.Bezirk

Das Magistratische Bezirksamt Favoriten befindet sich auf der Laxenburger Straße. Das Bezirksamt ist für sämtliche Behördenwege zuständig, wie z.B für Eheschließungen, Fundsachen, Meldungen eines Wohnsitzes, aber auch für die Genehmigung für einen Schanigarten. Gleichzeitig mit der Verlängerung der U1 nach Oberlaa wurde im September 2017 eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt, wofür auch das Bezirksamt zuständig ist. Es bietet auch Rat und Hilfe für unsere Unternehmer. Experten geben kostenlose Informationen für eine Gründung von Klein- und Mittelbetrieben. Das Gebäude wurde aus Ziegelsteinen gebaut, weil der 10. Bezirk eine lange Tradition in der Ziegelproduktion hat. Das Gebäude macht insgesamt einen sehr düsteren Eindruck.

 

Mennan Akdag (6A)


Ein sonniger Besuch am Antonsplatz

Der Antonsplatz im 10. Wiener Gemeindebezirk ist, wie man so schön sagt, ein „must-go". Zu erreichen ist der Platz über die U1 und über die Autobuslinie 7A. Im Zentrum des Parks befindet sich die Antonskirche, welche 1897 nach dem Heiligen Antonius von Padua benannt wurde. Der Park ist mit vielen Sitzmöglichkeiten und Grünflächen ausgestattet. Ein Käfig zum Fußball spielen und ein Kinderspielplatz sorgen für reichlich Bewegung und Spaß während des sonnigen Wetters. Gegenüber der Kirche befindet sich ein kleines, aber feines Blumengeschäft, welches über 100 Jahre und 5 Generationen im Besitz einer Favoritner Familie ist. Die derzeitige Besitzerin betreibt das kleine Geschäft gemeinsam mit ihrer Mutter mit Leidenschaft und Freude.

 

Jedoch muss das Geschäft seit der Baustelle auf der Favoritenstraße mit weniger Kundschaft auskomme. Dazu kommt der Umstand, dass die Branche sich durch bestimmte saisonale Höhepunkte über Wasser hält und man heutzutage viel leichter an Blumen kommt (Supermarkt), beschreibt die Besitzerin die Situation als problematisch. Jedoch kompensiere sie diese Schwierigkeiten mit freundlichem Service, Stammkundschaft und einem breiten Angebot. Wer eine Hochzeit plant oder einfach nur schöne Blumen wertschätzt, ist beim Blumen-Lockl richtig.

 

Ahmet Mostafa, Muhammed Topcu (7A), Denis Ozaj (8A)


Trickbox - Lasst euch verzaubern!

Heute, am 11.04.2018, entschieden wir uns der Trickbox auf der Favoritenstraße 167 einen Besuch abzustatten. Wir sprachen mit dem derzeitigen Besitzer, der uns mitteilte, dass es das Geschäft schon seit 30 Jahren gibt und bis vor fünf Jahren noch „Sinaro“ hieß. Da der Laden ursprünglich nach einem Zauberkünstler benannt war, entschied sich der neue Besitzer den Laden in „Trickbox“ umzubenennen. Zu den Kunden gehören unter anderem Lehrer, Eltern mit ihren Kindern, Barkeeper, aber auch Profi-Künstler. Die Zauberartikel werden aus der ganzen Welt importiert. Über 50.000 Artikel werden an Opern, Theater und andere Veranstaltungsorte geliefert. Das Inventar reicht von Scherzartikeln bis hin zu professionellem Zubehör. Für Leute, die sich für Zauberei interessieren, steht verschiedenste Literatur zur Verfügung. Kinder von 7-14 Jahren können an einem Kinder-Sommer-Zaubercamp teilnehmen. Die Anmeldung erfolgt unter www.ferien4kids.at. Für den Betrieb ist die Baustelle auf der Favoritenstraße nicht umsatzbeeinträchtigend, da die angebotenen Artikel individuell sind.

 

Denis (8A), Muhammed (7A) & Ahmed (7A)


Der Kurpark Oberlaa

Der Kurpark Oberlaa ist eine Parkanlage im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten, am Südosthang des Laaer Berges bei Oberlaa. Seine Fläche beträgt rund 860.000 m²

Die allgemeine Ruhe und das friedensvolle Wispern macht den Kurpark so besonders.
Das Aussehen des Parks ist geprägt von der Artenvielfalt der Blumen und den riesigen Grünflächen.
Der Freizeitpark ist auch ein perfekter Ort für die Tiere, die sich auf dem Areal aufhalten. Natürlich ist es für die Wienerinnen und Wiener auch möglich, ungestört Sport zu betreiben, denn Sport ist ein wichtiger Bestandteil im Leben der Bürgerinnen und Bürger in Wien.
Der Entspannungsort im Arbeiterbezirk Favoriten ist ein idealer und ausgezeichneter Platz, um mit der Familie ein Picknick zu veranstalten, und für diverse Aktivitäten  wie Fußball. 
Der Kurpark macht ebenfalls dank seiner Hygiene und Sauberkeit auf sich aufmerksam. Im Vergnügungspark befinden sich neben der grünen Wiese ein Streichelzoo (Ziegen, Schweine…) und auch Spielplätze für die kleinen Besucher.

Mikail Ceri (7A)


Würstelstand am Martin-Luther-King Park

Heute, am 11.04.2018, waren drei Schüler aus dem Phönix Realgymnasium beim Würstelstand an der Ecke vom Martin-Luther-King Park. Dort wurden sie sofort von einer netten Dame mit einem freundlichen „Hallo" begrüßt. Die Besitzerin namens Sybille betreibt den Würstelstand schon seit sechs Jahren mit Leidenschaft. Der Stand hat ab neun Uhr in der Früh geöffnet und schließt kundenabhängig. Samstags und sonntags hat der Würstelstand geschlossen.

Tagsüber kann Frau Sybille mit Laufkunden, meistens aus dem Krankenhaus Franz-Joseph-Spital, welches sich in der Nähe befindet, und abends mit Stammkunden rechnen. Das Angebot im Würstelstand ist vielseitig. Es reicht von Erfrischungsgetränken und alkoholischen Getränken, bis hin zu verschiedenen Arten von Würsteln. Die Spezialität des Hauses ist Sybilles „Pferdeleberkäse".

 

Sybille fand den Würstelstand über ein Inserat und kauft die Lebensmittel für das Geschäft wöchentlich selber ein. Liefern tut der Stand ins Krankenhaus und sonst überall in überschaubarer Umgebung. Wer ein Fan von frischer Fleischkost, guter Stimmung und freundlichem Ambiente ist, sollte bei Gelegenheit vorbeischauen.

 

Denis (8A), Muhammed (7A) & Ahmed (7A)


Die Eissaison beginnt

Am Ende diese Woche beginnt in Wien die Eissasion. Am Reumannplatz öffnet am Freitag der berühmte Eissalon Tichy seine Pforten. Auf der Favoritenstraße gab es letzte Woche eine Neueröffnung: Der Eissalon Marini wird im kommenden Sommer die Besucherinnen und Besucher mit kühlen Köstlichkeiten verwöhnen.


Die Geschichte des Kaiser-Franz-Joseph Spitals

Viele Wiener kennen das schöne, alte Kaiser-Franz-Joseph Spital. Dennoch kennen nur die wenigsten die Geschichte des Spitals. Ein wichtiger Punkt ist natürlich, wann es zum Bau kam. Der Bau begann im Jahr 1887 und wurde im Jahr 1892 beendet! Das ist schon über 100 Jahre her! Jetzt fragt man sich aber… Wieso wurde das Krankenhaus überhaupt nach Kaiser Franz Joseph benannt? Natürlich, weil Franz Josef damals Kaiser war, er regierte fast 70 Jahre lang. Viele Gebäude wurden damals nach ihm benannt.

Zuerst hatte das Spital keinen speziellen Namen. Das Krankenhaus wurde von den Krankenanstalten-Fonds geführt. In den Jahren 1894 bis 1902 wurde das Spital mehrfach erweitert. Am 22.10.1888 wurde bereits der erste Pavillon mit 60 Betten fertiggestellt. Im Jahr 1906 wurde im Kaiser-Franz-Joseph Spital sogar ein Kinderpavillon errichtet.

Das Krankenhaus wurde auch im Zweiten Weltkrieg verwendet. Während dieser Zeit wurde das Krankenhaus schwer beschädigt… Es ist sehr schmerzhaft zu lesen, dass sogar Krankenhäuser im Zweiten Weltkrieg angegriffen wurden. Glücklicherweise wurde das Spital nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und auch etwas umgestaltet. Zusätzlich wurden viele verschiedene Erweiterungen durchgeführt.

In den letzten Jahren wurde das Spital hauptsächlich nur für onkologische Behandlungen verwendet. Das Spital ist unter vielen Namen bekannt. Da das Kaiser-Franz-Josef-Spital in der Nähe des ehemaligen Gottfried von Preyer’schen Kinderspitals liegt, wird das Krankenhaus gerne als „Sozialmedizinisches Zentrum Süd“ bezeichnet. Aufgrund der Nähe zur Triester Straße kennt man es auch als „Triester Spital“.

Das Sozialmedizinisches Zentrum Süd ist in folgende Teilbereiche gegliedert:

·         Kaiser-Franz-Josef-Spital

·         Geriatrie-Zentrum Favoriten

·         Frauengesundheitszentrum F.E.M. Süd

·         Männergesundheitszentrum MEN

·         Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

 


Anker Brotfabrik

Am 10. Jänner 2018 waren zwei Redakteure von „Jetzt“ in der Absberggasse 35, im 10. Wiener Gemeindebezirk, um Informationen über eine der größten Brotfabriken Österreichs zu sammeln. Sie wollten auch erfahren, ob es möglich wäre, eine Führung zu organisieren, jedoch bietet die Bäckerei diese Option nicht an. In der Nähe sind zwar Baustellenarbeiten (oft im Gelände des ehemaligen Preyerschen Kinderspitals), dies stört den Eindruck einer ruhigen Gegend aber recht wenig. Das Gebäude kann man schon von weitem erkennen und hat ein außergewöhnliches Design, es handelt sich nämlich um einen Ziegelbau, wie dies bei vielen großen Gebäuden im 10. Bezirk der Fall ist.

Die Mitarbeiter von Jetzt trafen vor dem Gebäude auf einen jungen Mann, welcher zufälligerweise auch wirklich ein Bäckermeister war. Er erzählte nur Positives über die Firma und seine Erfahrungen vom Lehrling bis hin zum Bäckermeister.

Zur Geschichte von Anker: Die aus Wien stammenden Brüder Heinrich und Fritz Mendl, die in Döbling als „Commissionswarenhändler" arbeiteten, erwarben die in Konkurs gegangene Firma des Favoritner Bäckermeisters Emanuel Adler, gründeten am 1. Juli 1891 die Wiener Brot- und Gebäckfabrik Heinrich & Fritz Mendl und wählten zu deren Markenzeichen den Anker (Symbol des Vertrauens und der Sicherheit). 1906 wurde der Betrieb dann in „Anker“ umbenannt. Die Ankerbrotfirma beschäftigt derzeit rund 1300 Mitarbeiter und ist sehr engagiert, wie mit ihren zahlreichen Kampagnen, wie zum Beispiel „Big Bang“ und ihrem innovativen veganen Schwerpunkt.

 

Ahmed Mostafa (7A), Denis Ozaj (8A)


Fotosafari am Wienerberg

Mit seinem 14 km langen Wegenetz bietet das Erholungsgebiet Wienerberg jede Menge Spazier- und Wandermöglichkeiten für die ganze Familie. Neben mehreren kleinen Teichen hat man die Möglichkeit sich auszurasten und sich dort zu erfrischen. An warmen Tagen wird der Teich auch gerne als Naturbadeplatz genutzt.

Die Gesamtfläche vom Erholungsgebiet Wienerberg beträgt 117 Hektar, wovon 16,1 Hektar auf Wasserflächen entfallen. Das Gebiet ist ein geschützter Landschaftsteil, in dem einige auf den Roten Listen stehende Arten zu finden sind.

Auch Spiel-, Fußball-, Beachvolleyball- und Streetballplätze gibt es im Erholungsgebiet Wienerberg, das sich von der Eibesbrunnergasse bis zur Neilreichgasse erstreckt, zu entdecken und zu benutzen. Für sportliche Familien stehen auch Radwege und Laufstrecken zur Verfügung.

 

Erholung und Entspannung finden Eltern und Kinder auf den Liegewiesen oder im Heilkräutergarten. Eine Hundezone und eine Pferdekoppel runden das umfangreiche Angebot im Erholungsgebiet Wienerberg ab. 



Nationalratswahlen 2017

Diesmal Ausnahmsweise aus dem 21.Bezirk.

 

Ich, Samet Erdinc (8A), war bei den Nationalratswahlen sowohl als Beisitzer als auch als Vertreter der SPÖ in der NMS Pastorstraße (Wahlsprengel 22) tätig. Um 6:00 Uhr morgens stand ich bereits auf und freute mich schon auf den stressreichen aber spannenden Wahltag. Die Wahl dauerte bis 17:00 Uhr, doch wir hatten eine Mittagspause, was uns Beisitzern als eine kleine Erholung diente. Nach den Wahlen mussten wir die Wahlkarten sortieren und bekamen für diese stressreiche und anstrengende Arbeit eine Prämie von 40€.

Samet Erdinc (8A)

 


U1 - Die neuen Stationen

Am Mittwoch, den 04.10.2017 besichtigten mein Kollege (Kenno) und ich (Hani) die neuen Stationen der U1 und fotografierten sie auch. Die neuen Stationen wurden am 02.09.2017 eröffnet. Sie befinden sich in einem sehr modernen Zustand. Die U1 wurde von Reumannplatz bis Oberlaa verlängert. Ganze fünf Stationen wurden hinzugefügt. Die fünf Stationen heißen: Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa und Oberlaa. Die Verlängerung der U1 ist zirka 4,6km lang geworden und es wurden ca. 600 Mio. Euro in das Projekt investiert. Der Bau begann im Jahr 2012 und endete am 02.09.2017.

Durch diese Verlängerung ist es nun auch möglich, dass Leute, die in diesem Bezirksteil wohnen, schneller von Punkt A zu Punkt B gebracht werden.

Die Wiener Linien haben noch weitere Projekte in Planung. Das nächste große wird die Verlängerung der U2 und die Eröffnung der U5 sein.

 

Muhammed Kenno (6A) & Hani Hussein (7A)

Abgerufen am: 18.10.2017

Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2820229/


Zur Geschichte des 10. Bezirks und der „Lucina“:

Zur Geschichte des 10. Bezirks und der „Lucina“: Der 10.Bezirk ist in seiner heutigen Gestalt ein relativ junger Stadtteil. Favoriten gilt als Arbeiterbezirk, der besonders im 19. Jahrhundert große Bedeutung erlangte. Nach dem Abriss der Stadtmauer ließ Kaiser Franz Joseph einen Pornboulevard, die Ringstraße, anlegen, die von zahlreichen privaten wie öffentlichen Großbauten gesäumt werden sollte, eindrucksvollen Palais, der Oper, dem Parlament und vielen anderen. Um diese Gebäude errichten zu können, brauchte man Millionen von Ziegeln. Viele davon wurden im 10. Bezirk produziert. Die Arbeiter in den großen Ziegelfabriken lebten meistens in großer Armut. Man nannte sie auch „Ziegelböhmen“, da eine große Gruppe dieser Menschen aus dem heutigen Tschechien stammte. Was erinnert uns heute noch an diese Zeit? Zum einen Ortsnamen wie der „Böhmische Prater“, einem Platz, der den Arbeitern als erschwingliche Vergnügungsstätte diente. Zum anderen Großbauten wie das Bezirksamt oder die Kirche St. Anton, die in Ziegelbauweise entstanden sind. Heute ist Favoriten nach der Einwohnerzahl der mit Abstand größte Bezirk. Fast 200.000 Menschen leben hier. Pulsierendes Zentrum des 10. „Hiebs“ ist der Reumannplatz mit der einmündenden Fußgängerzone Favoritenstraße sowie der Quellenstraße. Nur wenige Geschäfte stehen leer. Der Viktor-Adler-Markt ist einer der am besten besuchten Märkte Wiens. Favoriten ist von einem multikulturellen Klima geprägt. Der 10. Bezirk ist zwar kein typischer „Touristenbezirk“, aber es gibt hier unglaublich viel zu entdecken. Wussten Sie schon, dass der Name des Bezirks von dem barocken Jagdschloss „Favorita“ stammt, das heute noch zum Teil existiert? Es liegt im heutigen vierten Bezirk und beherbergt eine berühmte Privatschule, das Theresianum; dass der zehnte Bezirk einen sehr hohen Anteil an Grünflächen hat, man denke etwa an den Kurpark Oberlaa mit der Therme Wien? Der Park entstand vor über 40 Jahren im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenausstellung, der WIG. dass dort, wo sich der Kurpark befindet, vor fast 100 Jahren eine der größten Produktionsstätten für Kinofilme befand? Hier entstanden Monumentalfilme mit tausenden Statisten. Regie führte unter anderem Michael Kertesz, der später in Hollywood Filme wie Casablanca drehte; dass sich im zehnten Bezirk zahlreiche sehr interessante Gebäuden befinden, wie zum Beispiel das Amalienbad, der Wasserturm, der Columbuscenter, der Hauptbahnhof oder das Domenig-Haus auf der Favoritenstraße? „Jetzt – die Schülerzeitung“ hat über einige von ihnen schon berichtet; dass die Fußgängerzone zu den ältesten in Wien zählt? Sie wurde bereits 1974 angelegt. Der Eissalon Tichy ist wohl der bekannteste in ganz Österreich. Fortsetzung folgt … Emmerich MazakariniZur Geschichte des 10. Bezirks und der „Lucina“: Der 10.Bezirk ist in seiner heutigen Gestalt ein relativ junger Stadtteil. Favoriten gilt als Arbeiterbezirk, der besonders im 19. Jahrhundert große Bedeutung erlangte. Nach dem Abriss der Stadtmauer ließ Kaiser Franz Joseph einen Pornboulevard, die Ringstraße, anlegen, die von zahlreichen privaten wie öffentlichen Großbauten gesäumt werden sollte, eindrucksvollen Palais, der Oper, dem Parlament und vielen anderen. Um diese Gebäude errichten zu können, brauchte man Millionen von Ziegeln. Viele davon wurden im 10. Bezirk produziert. Die Arbeiter in den großen Ziegelfabriken lebten meistens in großer Armut. Man nannte sie auch „Ziegelböhmen“, da eine große Gruppe dieser Menschen aus dem heutigen Tschechien stammte. Was erinnert uns heute noch an diese Zeit? Zum einen Ortsnamen wie der „Böhmische Prater“, einem Platz, der den Arbeitern als erschwingliche Vergnügungsstätte diente. Zum anderen Großbauten wie das Bezirksamt oder die Kirche St. Anton, die in Ziegelbauweise entstanden sind. Heute ist Favoriten nach der Einwohnerzahl der mit Abstand größte Bezirk. Fast 200.000 Menschen leben hier. Pulsierendes Zentrum des 10. „Hiebs“ ist der Reumannplatz mit der einmündenden Fußgängerzone Favoritenstraße sowie der Quellenstraße. Nur wenige Geschäfte stehen leer. Der Viktor-Adler-Markt ist einer der am besten besuchten Märkte Wiens. Favoriten ist von einem multikulturellen Klima geprägt. Der 10. Bezirk ist zwar kein typischer „Touristenbezirk“, aber es gibt hier unglaublich viel zu entdecken. Wussten Sie schon, dass der Name des Bezirks von dem barocken Jagdschloss „Favorita“ stammt, das heute noch zum Teil existiert? Es liegt im heutigen vierten Bezirk und beherbergt eine berühmte Privatschule, das Theresianum; dass der zehnte Bezirk einen sehr hohen Anteil an Grünflächen hat, man denke etwa an den Kurpark Oberlaa mit der Therme Wien? Der Park entstand vor über 40 Jahren im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenausstellung, der WIG. dass dort, wo sich der Kurpark befindet, vor fast 100 Jahren eine der größten Produktionsstätten für Kinofilme befand? Hier entstanden Monumentalfilme mit tausenden Statisten. Regie führte unter anderem Michael Kertesz, der später in Hollywood Filme wie Casablanca drehte; dass sich im zehnten Bezirk zahlreiche sehr interessante Gebäuden befinden, wie zum Beispiel das Amalienbad, der Wasserturm, der Columbuscenter, der Hauptbahnhof oder das Domenig-Haus auf der Favoritenstraße? „Jetzt – die Schülerzeitung“ hat über einige von ihnen schon berichtet; dass die Fußgängerzone zu den ältesten in Wien zählt? Sie wurde bereits 1974 angelegt. Der Eissalon Tichy ist wohl der bekannteste in ganz Österreich. Fortsetzung folgt … Emmerich Mazakarini


Hotel Favorita

 

Am 27.09.2017 waren zwei Schüler (Ahmed G. und Denis O.), aus dem Phönixrealgymnasium im 10. Wiener Gemeindebezirk, mit dem Auftrag, sich über das ehemalige Vier-Sterne-Hotel, ebenfalls im 10. Bezirk, kundig zu machen. Das Hotel Favorita befindet sich auf der Laxenburger Straße 8-10, 1100 Wien, in der Nähe des Hauptbahnhofs und der Fußgängerzone Favoritenstraße.

Leider durfte und konnte uns die zuständige Person für die Verwaltung des Hotels keine Informationen weitergeben. Auch die Öffentlichkeit hat nur wenige Informationen über die jetzige Situation vom Hotel Favorita zur Verfügung.

Das Gefühl, das das Hotel von innen ausstrahlt, ist gespenstisch und unheimlich.

Die Gründe dafür sind, dass das Hotel vor langer Zeit geschlossen wurde und dann ein paar Jahre als Asylheim genutzt wurde. Die Lobby, die Gänge und Säle waren alle leergeräumt und übermäßig dunkel. Die Hotelzimmer waren alle offen und unaufgeräumt. Dazu lagen die Matratzen am Boden und waren teilweise kaputt. Die Gänge waren nicht beleuchtet und im Hof befanden sich alle Lampen, Stühle, Ventilatoren, etc. Die Küche war komplett ausgeräumt und die Fliesen haben ebenfalls gefehlt. Der große Saal war auch komplett leer, somit war ein Echo deutlich zu hören. Im ganzen Hotel befanden sich nur drei Personen, und zwar eine Person bei der Rezeption, die zweite im großen Saal und die dritte im Hof. Im Großen und Ganzen waren die Personen nicht beschäftigt, weil es auch nichts zu tun gibt. Von Innen hat man den Eindruck, dass man sich am Schauplatz eines Horrorfilms befindet und dass hinter jeder Ecke etwas lauert. Diesen Eindruck rufen die kaputten, leeren und teilweise stockdunklen Räume hervor.

Denis Ozaj (8A) & Ahmed Ghonem (6A)


Fußball im 10.Bezirk

Im nächsten Schuljahr möchten wir in unserer Schülerzeitung eine neue Serie über Fußball im 10. Bezirk starten. Dazu bringen wir eine kleine Einleitung:

Der erste Verein, den wir präsentieren, ist der Favoritner Athletikclub oder auch kurz gesagt FavAC, der am 1. August 1910 gegründet wurde. Wie der Name schon sagt, ist er ein österreichischer Sportverein aus dem 10. Bezirk Favoriten, dessen Fußballmannschaft derzeit in der viertklassigen Wiener Stadtliga spielt. Die Farben des Vereins sind Rot und Schwarz.

Der nächste Club, den wir vorstellen möchten, ist der Fußballclub Austria Wien. Dieser Verein ist deutlich populärer und spielt in der österreichischen Bundesliga. Die Austrianer waren schon 24mal österreichischer Meister und haben 27mal den ÖFB-Cup gewonnen. Seit der Gründung am 29. Oktober 1910 werden die Austria-Spieler wegen der Vereinsfarbe Violett die „Veilchen“ genannt. Das Stadion von Austria Wien, die „Generali Arena“, wird seit Mitte 2016 umgebaut und renoviert. In der Zwischenzeit nutzen die Spieler das Ernst-Happel-Stadion als Heimstadion.

 

Michael Ye 6A


Eindrücke rund um den Wasserturm:

Das Areal rund um den Wasserturm bei der Endstation der Straßenbahnlinie 1 ist wirklich einen Besuch wert. Im Winter kommen viele BesucherInnen zum Eisring-Süd, im Sommer erfreuen sich besonders die Kinder im Park und im Wasserspielplatz. Der Eintritt ist frei, und mit ein bisschen Glück kann man die Erdhörnchen beobachten, die sich im Eingangsbereich ihrer Höhle tummeln. 


Die Journalisten der Schülerzeitung gehen die Grenzen des Triesterviertels ab:


Eindrücke vom Motorikpark in 1100 Wien, Helmut-Zilk-Park:


Kleine Buchhandlung mit Charme

Am Montag, den 13.02.2017, besuchten zwei Mitarbeiter unserer Schülerzeitung die Buchhandlung ,,FACULTAS Dombuchhandlung‘‘ (Favoritenstraße 115, 1100 Wien) und interviewten eine nette Mitarbeiterin. Auf die Frage, welche Bücher am meisten verkauft werden, antwortete sie: Taschenbücher, Kriminalromane und österreichische Autoren.  Persönlich liest sie gerne Bücher von modernen Schriftstellern.  Das Geschäft existiert seit 1981 und es werden deutsch-, englisch- und französischsprachige Bücher verkauft. Die Kunden stammen aus allen Generationen. Pro Monat werden 100 neue Titel bestellt und auch verkauft.

 

Wir haben das Service bei facultas als sehr angenehm empfunden. Die Verkaufsfläche ist nicht groß, aber das Sortiment ist dennoch riesig. Immer wieder finden lustige Veranstaltungen statt, zum Beispiel ein Fototermin mit dem Titelhelden aus ,,Greg’s Tagebuch‘‘.  Wir freuen uns, dass wir mit Facultas eine so tolle Buchhandlung als Partner haben. Wir beziehen über sie unsere Schulbücher. 

M.Ali (6A), Mikail(6A)


Der älteste Greißler in Favoriten

Am 26. Jänner 2017 stießen wir, M.Ali und ich, Mikail, auf unserer Außenreportage auf einen der letzten Greißlerläden in Wien. Da die Chefin, Frau Hildegard Wohlwendt, nicht da war, führten wir ein Interview mit der Mitarbeiterin des Geschäfts. (Das Foto mit der Chefin machten wir eine Woche später.) Die Fleischerei existiert schon seit fast 70 Jahren. Die jetzige Inhaberin steht seit 20 Jahren hinter dem Ladentisch. Die Kunden erwarten Fleisch- und Milchprodukte sowie allerlei kleine, warme Speisen zum Mitnehmen. Die Köstlichkeiten stammen aus der Buckligen Welt, direkt vom Bauern. Auch selbstgemachte Mehlspeisen erfreuen sich großer Beliebtheit. - Schön, dass es noch einige kleine Geschäfte wie dieses gibt, wo jeder Kunde/ jede Kundin freundlich und individuell bedient wird.


Winterzauber im Böhmischen Prater

Am 9. Jänner 2017 besuchten zwei Mitglieder der Schülerzeitung den Böhmischen Prater. In der Nacht hat es frisch geschneit und daher konnten wir einige schöne Impressionen vom angezuckerten Böhmischen Prater einfangen. - Der Name kommt von den Böhmen, die im

19. Jahrhundert hier gelebt und gearbeitet haben. Sie hießen auch ,,Ziegelböhmen", weil sie vor allem als Produktionsmitarbeiter in den großen Ziegelwerken tätig waren.


Baujuwelen in Favoriten – das Domenig-Haus

Am Mittwoch, den 04.05.2016, machten wir uns auf dem Weg zum Domenig-Haus in der Favoritenstraße. Das Gebäude ist ein ungewöhnlich aussehendes Edelstahlkonstrukt, welches unter dem Architekten Günther Domenig erbaut wurde. Es ist geprägt von den Richtungen Strukturalismus, Brutalismus und Dekonstruktivismus. Das auffallende Stahlbetongebäude wurde in den Jahren 1975 bis 1979 im Auftrag der Zentralsparkasse und Kommerzialbank Wien als Bankgebäude und Kulturhaus erbaut. Das Gebäude steht zwar unter Denkmalschutz, macht jedoch mittlerweile einen eher heruntergekommenen Eindruck.

Uns wurde der Auftrag erteilt, einige Passanten zu befragen, ob sie dieses Gebäude kennen. Es dauerte jedoch einige Zeit, bis wir eine Person fanden, die dieses Gebäude und seine Geschichte kannte. Der etwa 60-Jährige Mann war tatsächlich einer der Bauarbeiter, welche bei der Errichtung des Domenig-Hauses mitgeholfen haben. Wir führten folgendes Gespräch mit ihm:

-Guten Tag, hätten sie etwas Zeit für ein Interview?

+Ok

-Wir kommen aus dem Phönix RG und hätten eine Frage: Kennen sie dieses Metallgebäude hinter uns?

+Na freilich, des ist das Domenig-Haus. Ich hab da sogar in meiner Jugend mitgeholfen, es zu bauen.

-Was? Sie haben wirklich mitgeholfen?

+Ja freilich, das wurde damals, in den 1980ern, als Bank gebaut.

-Könnten Sie uns ein wenig darüber erzählen?

-Jo sicher, ich war damals circa 20 Jahre alt, des Gebäude besteht aus Edelstahl und Beton, es war irrsinnig schwierig diese Stahlplatten mit dem Kran hinaufzubringen, doch das war es mir zu diesem Zeitpunkt wert. Leider bekommt es viel zu wenig Aufmerksamkeit. Als ich es mit meinen Arbeitskollegen erbaute, dachte ich, dass es eine weltweite Touristenattraktion werden würde. Ich bin froh darüber, dass so junge engagierte Leute wie Sie danach fragen.

+Kein Problem.

-Leider hab ich es eilig und muss gehen. Aber einen schönen Tag wünsche ich euch noch.

 

+Danke für Ihre Zeit.

Tichy – der bekannteste Eissalon Wiens

Am 19.9.16 beschlossen wir als Schülerzeitung von Phönix, dem berühmten Eissalon Tichy einen Besuch abzustatten. Als wir ankamen, haben wir ein Dutzend Fotos geschossen. Es war etwas problematisch, weil wir aufpassen mussten, dass wir nicht die Gäste mit auf das Bild bekommen.

Tichy befindet sich am Reumannplatz, einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Wiens. Der berühmte Eissalon befindet sich in einem großen Gebäude. Neben dem Eingang steht eine Balustrade, damit die Gäste ihr Eis auch im Freien genießen können. Rechts von der Balustrade kann man eine Art V.I.P-Bereich vorfinden.

Kurt Tichy ist der Gründer von Tichy. Er ist am 17.August.1925 in Wien geboren und starb am 20.Juni 1998 ebenda. Er war ein österreichischer Unternehmer und Speiseeiserzeuger. Tichy und seine Frau Marianne gründeten 1952 in Wien-Simmering ihren ersten Eissalon, welcher 1955 in seinen Heimatbezirk übersiedelte. 1967 erfand er die Eismarillenknödel, eine seiner bekanntesten Kreationen. 1974 erhielt er das Recht, das österreichische Staatswappen für sein Geschäft zu führen und zwei Jahre darauf erhielt er den Titel Kommerzialrat.

Das Slogan von Tichy ist „Weil Eis nicht Eis ist“, natürlich von Kurt Tichy persönlich ausgedacht. Von Eiscoups bis hin zu Eisbusserl hat der Eissalon viel anzubieten. Am beliebtesten sind immer noch die Spezialitäten Marillenknödel und Haselnusseis. Der Laden bietet überdies diverse Eistorten für Geburtstage oder einfach für eine Gruppe mit mehreren Leuten an.

 

Mikail Ceri (6A), Michael Ye (6A), Aylin Yilmaz (7A)